Die Animae (Seelen)
Als vor vielen hundert Jahren die Zerstörung von Gaya nahte, gelang es vier mächtigen Magiern die Ordnung in Gaya wieder
herzustellen. Dadurch konnten sie den Untergang der Welt verhindern.
Sie erschuffen vier magische Seelensteine, in denen sie einen großen Teil ihrer Macht transferierten. Die Steine wurden anschließend
in alle vier Himmelsrichtungen verstreut, um in einem sicheren Versteck darauf zu warten, Gaya erneut vor einem Untergang zu bewahren,
falls es noch einmal so weit kommen sollte.
Diese vier Steine waren die Anima Serpentis (Schlangenseele), die Anima Aquilae (Adlerseele), die Anima Vulpis (Fuchsseele) und
die Anima Ursa (Bärenseele).
Sobald ein würdiges Geschöpf den Stein berührt, verschmilzt die Seele sofort mit dem Körper, es entsteht eine unwiderrufliche Bindung
zwischen den beiden Komponenten. Als Zeichen dieser Bindung befindet sich von nun an ein einzigartiges Symbol auf dem Körper des Wirtes,
welches das Tier der Seele abbildet.
Sie dienen auch als "Stimmungsbarometer" und zeigen stets das Wohlbefinden des Seelenträgers an. Wenn sie also beispielsweise glücklich sind,
so schimmern die Verschnörkelungen in den schönsten Farben, sind sie dagegen traurig oder wütend, so sind die Verschnörkelungen eher matt und dunkel.
Diese Seelen sind ebenfalls sehr mächtig, dadurch kann es passieren, dass der neue Wirt der Kraft nicht standhalten kann, wenn er zu schwach ist.
Sollte dies der Fall sein, so strebt der Träger oft nach mehr Macht und Herrschaft, wird dazu ziemlich wahnsinnig.
Ansonsten baut sich die Kraft der Seele Stück für Stück auf und man wird mit der Zeit stärker. Meistens werden aber Jahre dafür
benötigt, um die wahre Kraft einer Seele zu entfesseln.
Anima Serpentis
Anima Aquilae
Anima Vulpis
Anima Ursa